Kategorie: Asbestsanierung Stuttgart
Viele ältere Gebäude enthalten versteckte Asbestquellen, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. Besonders in Putz, Spachtelmassen und Fliesenkleber wurde Asbest oft verwendet, um die Produkte widerstandsfähiger und langlebiger zu machen.
Anders als bei offensichtlichen Asbestquellen, wie alten Dachplatten oder Bodenbelägen, bleibt Asbest in Putz, Spachtelmasse und Fliesenkleber oft unerkannt. Diese Materialien wurden über Jahrzehnte verwendet und sind auf den ersten Blick nicht als asbesthaltig erkennbar. Die Gefahr entsteht besonders bei Renovierungs- und Sanierungsarbeiten:
Gerade weil Asbest in Putz, Spachtelmasse und Fliesenkleber nicht auf den ersten Blick sichtbar ist, sollten Gebäude aus den Jahren 1950 bis 1990 vor Arbeiten gründlich überprüft werden.
Zwischen den 1950er- und 1990er-Jahren war Asbest ein weit verbreiteter Bestandteil vieler Baustoffe. Besonders betroffen sind:
Hier einige konkrete Produkte, die in der Vergangenheit Asbest enthalten haben:
Diese Materialien wurden nicht nur in Altbauten, sondern auch bei Renovierungen bis in die 1990er Jahre hinein eingesetzt.
Wie erkennt man Asbest in diesen Materialien?
Asbest ist mit bloßem Auge nicht sichtbar, doch es gibt einige Hinweise, die auf eine mögliche Belastung hindeuten:
Viele günstige Schnelltests für den Heimgebrauch versprechen schnelle Ergebnisse, liefern aber oft unzureichende oder unsichere Analysen. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte eine Materialprobe von einem zertifizierten Sachverständigenbüro untersuchen lassen. Fachlabore liefern nicht nur präzise Ergebnisse, sondern geben auch Handlungsempfehlungen zur sicheren Sanierung.
Ein zuverlässiger Ansprechpartner im Raum Stuttgart ist das Sachverständigenbüro für Baubiologie Kreuer. Dort erhalten Sie eine professionelle Analyse und fundierte Beratung zum richtigen Umgang mit asbesthaltigen Materialien.
Die Eigenentfernung von asbesthaltigem Material ist extrem riskant:
Daher sollte unbedingt eine Fachfirma mit der Sanierung beauftragt werden.
Das BT 57 Verfahren ist ein bewährtes Verfahren zur sicheren und effizienten Asbestentfernung, das speziell entwickelt wurde, um Putz, Spachtelmassen und Fliesenkleber, die Asbest enthalten, zu sanieren. Häufig ist Asbest nicht nur im Kleber, sondern auch unter den Fliesen oder in den Putz- und Spachtelmassen verborgen. Beim BT 57 Verfahren werden zunächst die Fliesen vollständig entfernt, um an den darunterliegenden Kleber und Spachtelmassen zu gelangen. Das Verfahren bietet eine staubarme Lösung und wird mit speziellen Maschinen durchgeführt, die keine Asbestfasern in die Luft freisetzen.
Mit dem BT 57 Verfahren wird die gesamte asbestbelastete Schicht – ob Fliesenkleber, Spachtelmasse oder Putz – entfernt, sodass eine sichere und effiziente Sanierung des gesamten Bereichs gewährleistet ist.
Vor Beginn einer Asbestsanierung müssen bestimmte gesetzliche Vorgaben eingehalten werden:
Wenn Asbest sowohl in Wandputzen als auch in Bodenbelägen vorhanden ist, kann es sinnvoll sein, die BT 33 Methode (für Böden) mit dem BT 57 Verfahren (für Wände und Decken) zu kombinieren.
Eine umfassende Beratung durch einen Fachbetrieb ist empfehlenswert, um die beste Strategie für den jeweiligen Sanierungsfall zu ermitteln und unnötige Kosten zu vermeiden.
💡 Tipp: Normalerweise muss nach einer Asbestsanierung eine Freimessung durch einen Sachverständigen erfolgen, die schnell 600 bis 1.000 Euro kosten kann. Mit dem BT 57 Verfahren entfällt diese Messung, da die Sanierung emissionsarm erfolgt und die Räume direkt nach der Reinigung freigegeben werden können
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Die Entfernung von Asbesthaltigen Materialien erfordert nicht nur spezialisiertes Wissen, sondern auch die richtige Ausstattung und die Einhaltung aller relevanten gesetzlichen Vorgaben. Besonders beim Umgang mit schwach gebundenem Asbest, wie er häufig in Putz, Spachtelmassen und Fliesenkleber vorkommt, müssen Fachfirmen sicherstellen, dass die entsprechenden Schutzmaßnahmen nach der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) sowie den Vorgaben der TRGS 519 eingehalten werden.
Dabei ist es besonders wichtig, eine zugelassene Fachfirma zu wählen, die die notwendigen Zulassungen nach §8 Abs. 8 i.V.m. Anhang I Nr. 2.4.2 der GefStoffV besitzt. Nur ein Unternehmen mit einer entsprechenden Zulassung kann die Asbestsanierung fachgerecht und sicher durchführen.
Die Firma Fleischer Abbruch ist ein solcher Spezialbetrieb, der über die Zulassung nach §8 Abs. 8 i.V.m. Anhang I Nr. 2.4.2 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) verfügt. Wir bieten professionelle Asbestsanierungen in Stuttgart und Umgebung an. Erfahren Sie mehr über unsere Asbestsanierung Stuttgart & Umgebung und die umfangreiche Expertise, die wir in der sicheren Entfernung von Asbest bieten. Verlassen Sie sich auf die Expertise eines zertifizierten Unternehmens und stellen Sie sicher, dass Ihre Asbestsanierung rechtskonform, sicher und effizient durchgeführt wird.